Alternative Autos
 

Elektromobil


Bei einem sogenannten "E-Mobil" oder Elektroauto besitzt das Fahrzeug keinen Verbrennungsantrieb, sondern einen Elektromotor. Die großen Vorteile dieser Autos bestehen darin, dass sie sehr geräuscharm fahren und durch ihre hohe Energieeffizienz Emissionen reduzieren. Wichtig ist jedoch, wenn man die Umweltbilanz eines Fahrzeuges mit einberechnen will, woher der zum Betrieb verwendete Strom kommt: so führt nur Strom aus erneuerbaren Energien wie Windrädern oder Solaranlagen zu einer völlig schadstofffreien Nutzung.

Elektroautos sind vor allem für den Nahverkehr und den Stadteinsatz sehr zu empfehlen, da ihre Leistung und Reichweite für Langstrecken nicht ausreichen. Die zum Teil sehr langen Ladezeiten machen eine genaue Planung des Einsatzes notwendig, da man nicht eben an eine Tankstelle ranfahren kann - dafür ist die Versorgung fast überall möglich.
Es gibt zahlreiche verschiedene Batterien und Brennstoffzellen, die in einem Elektroauto als Energiequelle genutzt werden - sie alle haben ihre speziellen Vor- und Nachteile. Bei den Webtipps finden Sie eine Seite, auf der darauf näher eingegangen wird.

Die ersten Hersteller, die Elektroautos in Serie produzierte, waren General Motors und Honda - in Deutschland hat man sich weniger intensiv um diese Alternative zu Verbrennungsmotoren bemüht, vermutlich weil, anders als in den USA, der entsprechende politische Druck bzw. wirtschaftliche Anreiz fehlte. Bisher ist als einziger Großserienhersteller VW mit dem Citystromer auf dem Markt.
Die Leistungen der bisherigen Elektroautos sind vergleichbar:
Der mit einem 500kg schweren Bleiakkumulator betriebene EV1 von General Motors kann nach einer Ladezeit von 3,5 Stunden an einer 220V Stromquelle bis zu 150 Kilometer fahren, bei einer Geschwindigkeit von immerhin 130 km/h. Der Honda EV mit einer Nickel-Metallhydrid-Batterie schafft nach einer achtstündigen Ladezeit ca. 200 Kilometer beim gleichen Tempo.